NR. 2

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90 Seiten
44 Abbildungen
Format: 24 x 15,8 cm
Bildgestaltung: Vasilis Marmatakis
Lektorat: Ludger Müller
ISBN 978-3-940999-30-6
Fantôme Verlag Vol. 49
Berlin 2013
EUR 16,00 + Versandkosten
Bestellung unter ngt(at)gmx.net
Leseprobe

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Isla del Sol/Bolivien, 1962. Während einer Forschungsreise macht der Linguist J.C. Duenkel eine bahnbrechende Entdeckung: Die Einwohner der bolivianischen Isla del Sol sprechen eine längst totgeglaubte Sprache. Der raue Klang des Idioms fasziniert ihn. Er beginnt, ein eigenes phonetisches Notationssystem zu entwickeln. Trujillo/Peru, 1968. Duenkel beteiligt sich an archäologischen Ausgrabungen in der Ruinenstadt Chan Chan. Er sucht nach Korrespondenzen zwischen Worten und Materie.

Das zweite Toponymische Heft ist dem Zusammenhang von Stimme und Raum gewidmet. Im Zentrum stehen die erstmals veröffentlichten Notizbücher des Forschers J.C. Duenkel und seine Praxis geophysischer Sprechakte. Weiterführende Essays betrachten die geschichtliche Dimension raumgreifender Reden, die Auswirkungen von Sprach- und Namenverlust.


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